Online Payment

Die Suche nach dem richtigen Online Payment ist oftmals nicht so einfach. Es gibt genügend Online Payment Anbieter auf dem Markt, die Unterschiede sind jedoch immens. Wer wissen will, worauf er achten muss, findet hier einige Ratschläge…

Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 22.500.000 für online payment. (0,13 Sekunden)“. Die Suche nach “online payment” ergibt bei Google über 22 Mio Treffer. Davon sind sicherlich nicht alle Suchergebnisse zu eigenständigen Anbietern verlinkt, jedoch zeigt sich daran, wie groß der Markt inzwischen geworden ist. Umso wichtiger ist, sofern man selber auf der Suche ist, den richtigen Anbieter für sich zu finden.

Ich möchte hier einmal kurz die wichtigsten Argumente zusammenfassen, die Sie bei der Wahl des richtigen Payment-Anbieters berücksichtigen sollten:

  • Wie lange gibt es den Anbieter. Ist davon auszugehen, dass eine langfristige Partnerschaft zuverlässig möglich ist.
  • Wie hoch sind die Payment Konditionen – Und was bekommen Sie dafür. Es gibt sicherlich einige Anbieter deren Disagio < 3% liegt, jedoch schleusen die auch nur die Transaktionen durch und übernehmen keinerlei weiteren Aufgaben wie z.B. Mahnwesen oder Inkasso.
  • Transaktionsgebühren: Neben dem oftmals obligatorischen Disagio, werden auch Transaktionskosten (pro Aktion) erhoben, die gerade bei kleinen Beträgen den Gewinn schmälern oder sogar unrentabel machen.
  • Chargeback-Kosten: Ein entstandenes Chargeback kann schnell hohe Kosten verursachen. Nicht nur, dass Sie die eigentliche Zahlung nicht bekommen, geben viele Paymentanbieter auch die entstandenen Kosten an Sie weiter (oftmals sogar mit Zuschlag!).
  • Technische Anbindung: Achten Sie darauf, dass die Zahlungsschnittstellen flexibel und durchsichtig sind. Was bringt Ihnen das beste Payment, wenn andauernd Probleme auf der technischen Seite auftreten.
  • Support: Achten Sie darauf immer einen Ansprechpartner zu haben, der Ihnen schnell bei auftretenden Fragen hilft. Es gibt Paymentanbieter, die sich auf E-Mail Support beschränken. Antwortzeiten > 24h.

Dies ist zwar nur ein kleiner Guide, jedoch ein Anfang für alle, die sich im Bereich Online Payment nicht so gut auskennen. Nutzen Sie die Gelegenheit sich im Vorfeld über die Möglichkeiten zu informieren. Denn wenn Sie erst einmal Kunden über einen Anbieter abrechnen, wird Ihnen der Wechsel schwer fallen – Gerade dann, wenn es sich um Abo-Zahlungen (Wiederkehrende Zahlungen) handelt.

6 Gedanken zu „Online Payment“

  1. ich empfehle nicht nur die Höhe des Disagios als Kriterium für die Auswahl des Kreditkarten-Acquireres zu werten. Service-Level, Unterstützung beim Umgang mit Chargebacks oder etwa die Wertstellungszeit lassen den Vorteile eines vermeintlich niedrigen Disagios schnell schrumpfen. Disagien zwischen 2,8 und 3,9% Kreditkartenakzeptanzverträge im Fernabsatz “Mailorder / Telephone-Order” (Versandhandel) bzw. eCommerce für Webshops sind marktüblich. Bei höheren Angeboten: aufpassen ! Für einige Branchen schreiben die Zentralen von Visa und Mastercard den Acquirern Sonderauflagen vor, einige sind gar gänzlich ausgeschlossen (worden)

  2. Stimme dem Vorredner zu! Da es speziell für Kreditkarten sogar um 2 Verträge geht, die man braucht (Akzeptanzvertrag mit der Händlerbank, Paymentvertrag mit dem Payment Provider), muss man außerdem beide Konditionen und von beiden das Kleingedruckte lesen. Wir haben in unserem Blog eine kleine Beitragsserie begonnen, weil wir damals nirgends eine kurze Zusammenfassung fanden: http://www.purador.de/blog/2008-05-18/kreditkarten-akzeptieren-im-online-shop-fuer-anfaenger/
    (wird fortgesetzt)

  3. Hi, es muss nicht immer nur die Zahlart “Kreditkarte” der Binger sein. Die beliebteste Zahlart in Onlineshop ist immer noch “Rechnung” und um hier nicht auf den offenen Posten sitzen zu bleiben, gibt es einen Dienstleister der hierfür alles übernimmt.

  4. Ich schließe mich der Meinung von “Payment” an. Der Rechnungskauf ist bei den Käufern sehr beliebt, weil weniger sensible Daten preis gegeben werden müssen. Wenn man dabei als Händler das Ausfallrisiko und den Handlingaufwand scheut, kann man sich dafür an spezialisierte Dienstleister wenden.

  5. Hallo,

    ich finde die Tipps sehr nützlich, vielen Dank hierfür, ich bastel mir grade einen Shop da ich zur jahreswende ein 2. Standbein aufbauen möchte, Kreditkarten Abwicklungen kenne ich aus erfahrung, adressabgleiche und betrugs gedönse was in den letzten jahren zum hackersport geworden ist, denke ich primär über Rechnung nach und Versandkostenlos, der markt tendiert mehr hierzu, hat da jemand erfahrungen und tipps? ich hatte vor einiger zeit gesehen das Sofortüweisung, sofortident, sofortlastschrift … etc. recht gut sein soll??? kann das jemand bestätigen, jemand erfahrung mit dem betrieb???

    Ich denke bzw. erhoffe das Sofortlastschrift auch sich ums mahnwesen kümmert, da die jungs auch provi haben wollen, ggf, an sofort ident für fsk 18 oder rechnung interessant wäre, so kann ich sicher stellen, gibt es die person X??

    Danke

  6. Hallo,

    erstmal vielen Dank für den Artikel. Wir beschäftigen uns gerade mal wieder mit dem Thema. Momentan bieten wir Kreditkartenzahlung und ELV in unserem Toner-Shop über Moneybookers an. Leider haben wir festgestellt, dass wir eine Ausstiegsrate von ca. 30% im Bezahlprozess haben.Zum Teil kann man das nicht nur dem Moneybookers-Modul anlasten. Unsere Recherche hat ergeben, dass viele Kunden sich zwar für oben genannte Zahlungsweisen entscheiden, sich dann aber wundern, oder verunsichern lassen, dass sie auch Daten eingeben müssen. Kaum zu glauben, aber es ist so. Allerdings haben wir auch zuviele Rückmeldungen von Kunden, die glaubwürdig dargestellt haben, dass sie alles richtig eingegeben haben, aber ihnen dann mitgeteilt wurde, dass die Transaktion nicht durchführbar ist. Bei den Mitbewerbern, hat es dann allerdings leider funktioniert. Was neben diesen Ärgernissen und dem nun mal bei allen zu zahlendem Geld auch noch eine Bedeutung haben sollte, ist die Verwaltung des Kontos. Neben der Tatsache, dass der Kontoauszug bei Moneybookers zu wünschen übrig läßt, wird dort zu dem nur die Mailadresse des Kunden und die Summe angegeben. Das macht die Zuordnung der Zahlungseingänge nicht gerade leicht.Der verwalterische Aufwand ist enorm – und stellt sogar paypal in den Schatten.Den Kontoauszug machen wir momentan per Screenshot, da das csv-Gebastel auch nicht angemessen ist.
    Wir sind u.a. auf die Firma micropayment aufmerksam geworden. Hat jemand Erfahrung mit denen? Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

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